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Aktueller Himmel - Sternenhimmel

karte
                                  1.10.Die Karte zeigt den Sternenhimmel über Zweibrücken vom 1. Oktober 2017, 22:00 Uhr.

Sie wurde mit dem Programm Clear Sky erstellt.

Die Milchstraße zieht sich von Nordosten nach Südwesten über den Himmel. Sie passiert den Zenit.

Im Südwesten und Westen sind die Ecksterne des Sommerdreiecks versammelt, Atair im Adler, Deneb im Schwan und Wega in der Leier. Im Osten lauert schon Pegasus, dessen drei hellsten Sterne gemeinsam mit dem hellsten Stern der Andromeda das Herbstviereck bilden.

Deneb, Hauptstern des Schwans, steht fast im Zenit, auch Wege in der Leier ist mit einer Höhe von über 60° über dem Horizont auch noch sehr hoch. Etwas tiefer steht Atair im Adler, erreicht noch läppische 46 Grad Horizonthöhe.

Im Nordosten, knapp über dem Horizont, ist der Fuhrmann zu sehen, der im Winter hoch am Himmel stehen wird. Er ist ein typisches Wintersternbild. Allerdings ist sein nördlicher Bereich, darunter der Hauptstern Capella, während des ganzen Jahres zu sehen. Er ist zirkumpolar.

Auch im Nordosten ist das Tierkreissternbild Stier in Teilen bereits aufgegangen. Der offene Sternhaufen M 45, das Siebengestirn oder die Plejaden, sind schon deutlich zu erkennen.

Der Tierkreis setzt sich durch die Sternbilder Widder, Fische (mit dem Planeten Uranus), Wassermann (mit Neptun), Steinbock, Schütze und Schlangenträger fort. Im Schlangenträger hält sich derzeit Saturn auf.

Unterhalb des Tierkreises hat sich im Osten der Walfisch angemeldet, ein relativ großes Sternbild. Fast im Süden ist in niedriger Höhe der südliche Fisch zu erkennen; erkennen ist zu viel gesagt, mehr als den Hauptstern Formalhaut (Fischmaul) werden wir kaum sehen können. Formalhaut ist einer der hellsten Sterne des Himmels.

Am Westhimmel hält sich derzeit Herkules auf. Obwohl es den größten griechischen Helden verkörpern soll, besteht es nicht aus besonders hellen Sternen. Aber zwei Objekte, die Kugelsternhaufen M 13 und M 92, machen es für die Amateurastronomen interessant. Der Bärenhüter mit seinem hellen Stern Arktur steht schon tief im Nordwesten. Arktur wird in den nächsten Wochen von der Himmelsbühne verschwinden. Das Sternbild gehört eigentlich zjm Frühjahrshimmel, die nördlichen Bereiche sind aber zirkumpolar, sind also das ganze Jahr zu sehen.

Der Große Bär ist tief im Nordnordwesten zu finden. Er wird in Kürze seine tiefste Stellung über dem Horizont erreichen. Seine sieben hellsten Sterne, die auch als Großer Wagen zusammengefasst werden, sind zirkumpolar und tauchen nie unter den Horizont.

 

himmel 15.10.Am 15. Oktober um 22 Uhr ist im Nordosten der Stier fast vollständig aufgegangen.
Im Bereich der Ekliptik hat sich noch nicht viel getan. Vom Schlangenträger im Südwesten sind nur noch wenige Teile zu sehen, ansonsten stimmt der Himmel noch weitgehend mit dem von Monatsanfang überein.
Das Herbstviereck, gebildet aus den drei hellsten Sternen des Pegasus und dem hellsten Stern der Andromeda, hat fast den Meridian erreicht. Während des größten Teil des Herbstes wird er den Himmel in Blickrichtung nach Süden dominieren.

Am Nordwesthimmel ist der Hauptstern des Bärenhüters, Arkturus, unter dem Horizont verschwunden. Der Große Bär steht ein bisschen tiefer als vor zwei Wochen und noch ein Stück weiter in nördlicher Richtung.


Himmel 1.11.Am 1. November ist die Sommerzeit zu Ende. Ich habe deshalb die Himmelskarte für 21 Uhr genommen. Dies entspricht 22 Uhr Sommerzeit.

Im Nordosten haben die Zwillinge bereits einen Teil über den Horizont geschoben. Der Tierkreis zieht sich dann weiter durch Stier, Widder, Fische, Wassermann und Steinbock.
In den Fischen hält sich zur Zeit Uranus auf und im Wassermann Neptun.
Der Körper des Pegasus hat inzwischen den Meridian erreicht.
Im Westen stehen die Sommersternbilder Adler, Leier und Schwan wieder ein Stück tiefer. Leier und Schwan sind aber immer noch in respektabler Höhe. Herkules strebt dem Horizont entgegen, noch ist er aber ganz zu sehen.
Tief im Süden hat Formalhaut den Meridan überschritten. Er wird auch bei etwas Horizontdunst zu erkennen sein.
Im Norden hat der Große Bär die Nordlinie erreicht und gleichzeitig seine tiefste Stelle über dem Horizont.


Himmel 15.11.Am 15. November sind die Zwillinge mit den Sternen Kastor und Pollux zur Gänze aufgegangen. Pollux ist der hellere der beiden Zwillinge.

Der Fuhrmann mit den offenen Sternhaufen M 36, M 37 und M 38, steht jetzut hoch genug am Osthimmel, um in die Reichweite unseres Teleskops zu kommen.
Teile des Wintersternbildes Orion sind im Osten aufgegangen. In der Nähe seines Fußsterns Rigel "entspricht" der Himmelsfluss Eridanus, der bei uns nur in seinen nördlichen Teilen zu sehen ist.
Der Walfisch sollte jetzt hoch genug stehen, um sich Mira (omicron Cetei) anzuschauen, einen veränderlichen Stern mit einer Periode von
Das Sternbild Bildhauer über dem Südhorizont hat nur schwache Sterne und ist für uns absolut uninteressant.
Im Westen und Südwesten sind noch Reste des Sommerhimmels zu sehen.
Herkules im Nordwesten strebt dem Horizont entgegen.

Himmel 1. DezemberAm 1. Dezember verläuft die Milchstraße von Ost nach West über den Himmel. Hoch im Norden hat der Große Bär seine tiefste Stelle am Himmel weitgehend überschritten und strebt im Osten wieder nach Höhe.

Im Nordosten ist ein weiteres Sternbild im Aufgehen begriffen. Es ist der Krebs, von dem erste Sterne zu sehen sind sowie der offene Sternhaufen M 44 (Krippe). Er verdrängt den Steinbock vom Himmel, von dem im Südwesten nur noch einzelne Sterne über dem Horizont stehen.
Im Südosten ist Orion, der Himmelsjäger, inzwischen zur Gänze aufgegangen.
Der Walfisch steht jetzt günstig am Himmel, um Mira im Teleskop aufzusuchen.
Mira ist ein Doppelstern in etwa 300 Lichtjahren Entfernung. Die Hauptkomponente ist ein Roter Riese mit dem 400fachen Sonnendurchmesser. Der Begleitstern ist ein weißer Zwerg.
Innerhalb von 331 Tagen verändert Mira seine Helligkeit von 2 mag auf 9 mag. Bei ihrer größten Helligkeit ist sie mit dem Auge leicht zu erkennen. Bei ihrem Helligkeitsminiumum benötigt man ein Teleskop, um sie zu sehen.

Heute weiß man, dass sie einen 13 Lichtjahre langen Schweif nach sich zieht.
Mira mit schweif





Hoch im Nordwesten stehen noch Teile des Herkules über dem Horizong. Er verabschiedet sich jetzt für die nüchsten Monate.

Himmel 15.12.In der Monatsmitte strebt der Große Bär am Osthimmel wieder nach oben. Der Krebs ist fast ganz aufgegangen. Für unser Teleskop ist er noch nicht interessant. Der Tierkreis, auch Ekliptik durchzieht die Sternbilder Krebs, Zwillinge, Stier, Widder, Fische und Wassermann.

Uranus hat in den Fischen den Meridian erreicht. Schon tief im Südwesten ist Neptun im Wassermann aufzufinden.

Im Südosten kauert unterhalb des Orions der Hase. Orion war in bekannter Jäger, aber auch ein bekannter Schürzenjäger. Und man weiß immer noch nicht genau, ob er es auf den Hasen, oder eher auf die Töchter des Atlas, die Plejaden, abgesehen hat. Sie werden vom offenen Sternhaufen M 45 verkörpert.

Pegasus das Herbstviereck, ist inzwischen schon weit auf die westliche Himmelsphäre vorgedrungen. Er räumt das Feld jetzt für eine andere Sternenkonstellation.

Im Nordwesten sind noch einige Sommersternbilder zu erkennen, aber sie stehen schon tief über dem Horizont. Vielleicht gelingt es uns, Leier und Schwan noch mit dem Teleskop anzusteuern.l



himmel am 31.12.Der Himmel am 1.1.2018 stimmt weitestgehend mit dem Himmel am 31.12.2017 überein.

Die verbliebenen Sommersternbilder sind am Nordwesthimmel wieder etwas tiefer gesunken.

Im Nordosten streckt der Löwe vorsichtig sein Haupt empor. Er weist darauf hin, dass der Frühling in den Startlöchern steht.

Im Südosten sind bereits Teile des Großen Hundes, eines Jagdbegleiters des Orion, zu sehen. Sei Hauptstern Sirius steht schon deutlich über dem Horiont. Er fällt auch in dieser niedrigen Stellung auf. Mit einer Helligkeit von -1.46 mag ist er der hellste Stern am Himmel überhaupt. Dies ist vor allem seiner geringen Entfernung von 8,6 Lichtjahren zu verdanken.

Jetzt sind auch alle Sterne des Wintersechsecks zu sehen, die Pegaus am Himmel ablosen.

Es sind Sirius im großen Hund, Prokyon im Kleinen Hund, dem zweiten Jagdbegleiter des Orion, Pollux in den Zwillingen, Capella im Fuhrmann, Aldebaran im Stier und Rigel im Orion.



WintersechseckHier sind die Sterne des Wintersechsecks zu sehen, das für die nächste Zeit, bis in den März hinein, den Himmel dominieren wird.

Die Ecksterne des Wintersechsecks sind Capella im Fuhrmann, Aldebaran im Stier, Rigel im Orion, Sirius im Großen Hund, Prokyon im kleinen Hund und Pollux in den Zwillingen.

Die Sternbilder Orion und Zwillinge sowie der Kleine Hund liegen zum allergrößten Teil innerhalb dieses Sechsecks, vom Stier sind nur die Hörner innerhalb des Sechsecks, der Große Hund wird nur davon tangiert. Im Sechseck befindet sich noch ein Teil des Sternbildes Einhorn, dessen Gesalt am Himmel kaum auszumachen ist.

Die Wintermilchstraße durchzieht das Sechseck. Man findet daher dort viele offene Stern- haufen, wie M 35 in den Zwillingen, M 36, M 37 und M 38 im Fuhrmann und Gasnebel, vor allem im Bereich des Sternbildes Orion.

Östlich des Orions erstreckt sich ein langer, gebogener Nebel, der sich auch unterhalb des Sternbildes hinzieht. Der Form nach ist es Teil eines riesigen Kreises. Der Nebel trägt die Bezeichnung "Barnards Loop".Es handelt sich um die Überreste einer Supernoval, der Explosion eines massereichen Sterns vor mehreren Millionen Jahren.

Langzeitaufnahmen des Sternbildes zeigen, dass fast das ganze Sternbild von Gas- und Staubmassen angefüllt ist. An einigen Stellen werden diese Nebelmassen von heißen Sternen in ihrer Nähe zum Leuchten angeregt, so bei M 43 / M 43, dem Orionnebel, in ca. 1500 Lichtjahren Entfernung.

Im Sternbild Stier glaubte im September 1758 der französische Astronom Charles Messier im Sternbild Stier einen Kometen entdeckt zu haben. Als er ihn mehere Tage lang beobachtet hatte, bemerkte er, dass sich der vermeintliche Komet nicht bewegt, er also nicht zu unserem Sonnensystem gehören konnte. Er erhielt in dem später von Messier erstellten Katalog die Nummer M 1. Es handelt sich bei ihm um den Rest einer Supernova, die im Jahre 1054 auf der Erde gesehen werden konnte.

Ich werde auf die einzelnen Objekte im Wintersechseck im Januar eingehen und sie auch im Bild vorstellen.